Sonntag, 6. Juli 2008

Hitler Attentat geglückt

...so zumindest zitiert die taz den Essayist Henryk M. Broder, der damit auf einen Vorfall anspielt, der sich am Morgen des 5. Juli zugetragen hat. Es geht um den Vorfall, der sich in der Berliner Madame-Tussauds-Ausstellung ereignete, bei dem ein 41-jähriger Mann aus Erbostheit mit den Worten "Nie wieder Krieg!" der neuen, umstrittenen Hitler-Wachsfigur den Kopf im "Führerbunker" abriss. Schon also der zweite Besucher "hat sich endlich getraut(!)" (Zitat einer älteren Dame die an dem nun leeren Bunker vorbeiging) und geschafft, was eigentlich zwei "Sicherheitsmänner" verhindern sollten, die für den Schutz Adolf Hitlers (...Figur) sorgen und das Posen mit diesem unterbinden sollten. Der Schaden beläuft sich auf (angeblich) 200.000 Euro. Jetzt wird diskutiert, ob Hilter überhaupt noch einmal "wenige hundert Meter vom ehemaligen Ort der Reichskanzlei entfernt als Touristen- Attraktion" ausgestellt werden soll.

Quelle: taz.de

Der Mann stehe angeblich der "linken Szene" nahe was die Medien gerne hervorheben. Doch ändert dies nichts an dem grundlegende Widerstand, den wohl einige (wenige?) Menschen (noch?) gegen die Zurschaustellung des wohl grässlichsten Menschen des letzten Jahrhunderts und vielleicht der letzten Jahrhunderte, hegen.

1 Kommentar:

Activia hat gesagt…

Die Aktion war einfach nur schwachsinnig, man darf ja auch keine Fotos mit sich und der Hitlerfigur machen aus Respekt vor millionen von Toten...
Napoleon hat ja immerhin auch millionen von Leuten und Soldaten in den Tod getrieben und Cäsar genau so. Mao und Stalin stehen da glaube ich auch aber da beschwert sich niemand... Hitler gehört nun mal zur Geschichte das braucht man nicht leugnen, außerdem soll die Figur ja auch kein Denkmal sein.