Freitag, 17. Oktober 2008

Über den Fetischcharakter des Geldes

Im Zuge der zur Zeit anhaltenden "Finanzkrise" wird traditionell nach Marx Engels und Co und ihre Ideen vom staatlichen Sozialismus und der Kritik am ungehemmten Kapitalismus geschrien. Auf einmal ist Kapitalismus und das jahrzehnte lange Spekulieren auf Kosten von Dritte-Welt-Ländern, die ohne Rücksicht auf Verluste schamlos ausgebeutet werden, schlecht ja schon fast ein Unding und wie konnte niemand davor warnen und und und. 

In diesem Sinne wird nicht nur über kommunistische Ideen geredet, spekuliert und diskutiert, sondern auch über das kapitalistische Finanzsystem, das uns beherrscht und welches uns dazu (unbewusst) anstiftet mitzumachen, wie auch über die damit verbundene Geldwirtschaft, geredet.

Hier ein interessantes Interview das mit Christoph Deutschmann, einem Soziologen, der an der Universität Tübingen lehrt, geführt wurde. Es geht um den sog. Fetischcharakter des Geldes, eine Anspielung auf Marx' "Das Kapital", in welchem er gleich zu "Beginn" des ersten Kapitels über den Warenfetschismus (und sein Geheimnis) refferiert.

Hier der Linke http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/geld-erfuellt-religioese-funktionen/

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