Die Schüsse fielen an einem Gründonnerstag vor dem SDS Büro in Westberlin. Drei von ihnen trafen das Opfer in den Kopf, welches nur sehr knapp überlebte. Abgefeuert wurden sie vermutlich aus rechtsextremen Hintergründen.
Genau heute am 11. April wurde vor genau 40 Jahren (1968) ein schwerwiegendes Attentat auf Rudi Dutschke verübt, an dessen Folgen er schließlich 1979 starb.
Rudi Dutschke sollte bis heute allen ein Begriff sein. War er wohl DIE Ikone der 68-er schlechthin. Ein Student der mit seinen Kommilitonen eine Studentenbewegung in Kraft setzte, die gegen bestehendes Unrecht, für eine sozialistische Revolution demonstrierte. Bis heute unvergessen und bis heute in unserer Kultur sichtbar.
Dutschke und seine Anhänger erhoben erstmals ihre Stimme einmal gegen den US-Imperialismus in Vietnam, aber auch gegen die undemokratischen Realsozialisten im Nachbarstaat DDR, den sie als Vasall der Sowjetunion (und auch die SowjetUnion als solche) ablehnten. Sie waren für einen demokratischen Sozialismus, der ausgehend von der breiten Masse der Bevölkerung ausgehen sollte, die faschistischen Laster der Vergangenheit aufarbeiten sollte und bestehende eingefahrene Institutionen reformieren sollten; hinsichtlich Bildung, Arbeit, Meinungsfreiheit und anderen linken Idealen sicherlich mit positivem Idealismus.
Nachdem die Proteste am 2.Juni 1967 erstmals, durch die Ermordung Benno Ohnesorgs durch einen Polizisten, der sich von den nachweißlich und umunstritten, zwar massenhaften, aber friedlichen und unbewaffneten jungen Demonstranten, bedroht fühlte, eine traurige Bestätigung fand (und aus der die spätere "Bewegung 2.Juni" hervor ging), war schließlich Rudi Dutschke, der der älteren Generation als "Kopf der Querulanten" erschien, dran. Dem Attentat ging in der Bevölkerungs (speziell Westberlins) eine unendlich lange Reihe von Hetzkampagnen gegen die Sudenten, die für einen echten demokratischen Sozialstaat im Gegensatz zur westdeutschen "repräsentativen" Demokratie rebellierten. Diese Kampagnen gingen vor allem von den Springermedien und dem politshcen Stadtrat aus, der Angst vor einer Denunzierung der "amerikanischen Retter" hatte. Durch diese offensichtliche Sympathisierung mit ihnen, fanden schließlich rechtsextreme Alt-Nazis wie auch große Teile der "Nicht-Studenten" ihre Bestätigung. Lächerlicherweise kam es sogar, auf einer Demonstration, die vom Berliner Stadtrat dahergehend organisiert wurde, indem er Arbeitern bezahlte Freistellung gewährte um mit zigtausend auf die Straße gegen die Studenten zu gehen, die als faschistische Maoisten beschimpft wurde, die also "Braune in Rot" seien, dazu, dass einer aus ihren eigenen Reihen, der gegen die Studenten demonstrierte,
aufgrund seiner äußerlichen Ähnlichkeit zu Rudi Dutschke von seinen "Mitstreitern" aufs übelste verprügelt wurde. Eine Verwechslung zwar, die aber die Angst der Bevölkerung vor den "bösen" Studenten widerspiegelt.
Viel gibt es über die 68-er zu berichten, viel haben sie bewegt, doch viel mehr wollten sie erreichen. Nichtsdestotrotz, kann man ihnen nicht nachsagen, dass ihre Vorstellung von gemeinschaftlichem Leben, die auf Freiheit basiert und eine linke ist, unnütze Radikalen waren. Selbst Sachen, wie die anti-autoritäre Erziehung ihrer Kinder, die sehr zuwider der alten Moralvorstellungen verlief, war erfolgreich, sind doch
die meisten der Kinder heute vernünftige Erwachsene, die einen ganz "normalen" Beruf haben und ein ganz "normales" Leben führen, vielleicht ein bürgerliches, aber ganz sicher ein von ihren stolzen Eltern positiv aufgeklärtes beeinflusstes.
Genau heute am 11. April wurde vor genau 40 Jahren (1968) ein schwerwiegendes Attentat auf Rudi Dutschke verübt, an dessen Folgen er schließlich 1979 starb.
Rudi Dutschke sollte bis heute allen ein Begriff sein. War er wohl DIE Ikone der 68-er schlechthin. Ein Student der mit seinen Kommilitonen eine Studentenbewegung in Kraft setzte, die gegen bestehendes Unrecht, für eine sozialistische Revolution demonstrierte. Bis heute unvergessen und bis heute in unserer Kultur sichtbar.
Dutschke und seine Anhänger erhoben erstmals ihre Stimme einmal gegen den US-Imperialismus in Vietnam, aber auch gegen die undemokratischen Realsozialisten im Nachbarstaat DDR, den sie als Vasall der Sowjetunion (und auch die SowjetUnion als solche) ablehnten. Sie waren für einen demokratischen Sozialismus, der ausgehend von der breiten Masse der Bevölkerung ausgehen sollte, die faschistischen Laster der Vergangenheit aufarbeiten sollte und bestehende eingefahrene Institutionen reformieren sollten; hinsichtlich Bildung, Arbeit, Meinungsfreiheit und anderen linken Idealen sicherlich mit positivem Idealismus.
Nachdem die Proteste am 2.Juni 1967 erstmals, durch die Ermordung Benno Ohnesorgs durch einen Polizisten, der sich von den nachweißlich und umunstritten, zwar massenhaften, aber friedlichen und unbewaffneten jungen Demonstranten, bedroht fühlte, eine traurige Bestätigung fand (und aus der die spätere "Bewegung 2.Juni" hervor ging), war schließlich Rudi Dutschke, der der älteren Generation als "Kopf der Querulanten" erschien, dran. Dem Attentat ging in der Bevölkerungs (speziell Westberlins) eine unendlich lange Reihe von Hetzkampagnen gegen die Sudenten, die für einen echten demokratischen Sozialstaat im Gegensatz zur westdeutschen "repräsentativen" Demokratie rebellierten. Diese Kampagnen gingen vor allem von den Springermedien und dem politshcen Stadtrat aus, der Angst vor einer Denunzierung der "amerikanischen Retter" hatte. Durch diese offensichtliche Sympathisierung mit ihnen, fanden schließlich rechtsextreme Alt-Nazis wie auch große Teile der "Nicht-Studenten" ihre Bestätigung. Lächerlicherweise kam es sogar, auf einer Demonstration, die vom Berliner Stadtrat dahergehend organisiert wurde, indem er Arbeitern bezahlte Freistellung gewährte um mit zigtausend auf die Straße gegen die Studenten zu gehen, die als faschistische Maoisten beschimpft wurde, die also "Braune in Rot" seien, dazu, dass einer aus ihren eigenen Reihen, der gegen die Studenten demonstrierte,
aufgrund seiner äußerlichen Ähnlichkeit zu Rudi Dutschke von seinen "Mitstreitern" aufs übelste verprügelt wurde. Eine Verwechslung zwar, die aber die Angst der Bevölkerung vor den "bösen" Studenten widerspiegelt.
Viel gibt es über die 68-er zu berichten, viel haben sie bewegt, doch viel mehr wollten sie erreichen. Nichtsdestotrotz, kann man ihnen nicht nachsagen, dass ihre Vorstellung von gemeinschaftlichem Leben, die auf Freiheit basiert und eine linke ist, unnütze Radikalen waren. Selbst Sachen, wie die anti-autoritäre Erziehung ihrer Kinder, die sehr zuwider der alten Moralvorstellungen verlief, war erfolgreich, sind doch
die meisten der Kinder heute vernünftige Erwachsene, die einen ganz "normalen" Beruf haben und ein ganz "normales" Leben führen, vielleicht ein bürgerliches, aber ganz sicher ein von ihren stolzen Eltern positiv aufgeklärtes beeinflusstes.

