Samstag, 7. Februar 2009

In Gedanken bei der Einen

Ich muss ehrlich zugeben, ich bin dir dankbar,
Gott, dass du mich segnest mit dem Mut eines Panthers.
Sie endlich anzusprechen, eigentlich war es nicht schwer,
Kein Ding, wo kommt dieses gute Gefühl denn nur her?
Meine Lunge voller Teer, doch trotzdem stark wie ein Bär,
Strick ich die Konversation weiter,
rede locker daher,
Bin ich deswegen der Neger,
oder ein „japs“iger Faker,
Egal ich wünsch ihr nen schönen Tag, sag wir sehn uns später,
Doch später – seh ich sie wartend auf den Bus,
Der sie mir wegnimmt, ich rauch gleich drei Kippen aus Frust,
Danach RAF ich mich auf, sag mir selber „scheiß drauf“
Um sie wieder zu sehen, nehm ich alles in Kauf,
Schreibe Text für Text,
denke nur an Sex,
Aber nur mit der Einen, alles andere wäre verhext,
Jetzt,
bet ich wieder zu dir,
Bring sie bitte wieder zu mir,
Ansonsten weißt du was passiert, ich werde wieder zum Tier

Mein Ziel war es doch immer nur bewusst zu leben,
Nie genügsam sein, immer nach dem besten streben,
Ich sags mir immer wieder, doch bleib dauernd stehn,
Guck mich um und kann immer nur dasselbe sehn,
Der gleiche Scheiß - ein anderer Tag,
Es ist ein Fluch, ne Plage, und ich habe längst verzagt,
Weiß nicht ein, nicht aus,
fühl mich wie ne Maus,
NEIN, eigentlich sogar wie die Kakerlake unter dem Haus
Wo soll ich hin
wo ist mein Lebenssinn?
Hab ich überhaupt eine Zukunft als das Arschloch, das ich bin?
Ich glaube nicht,
ich bin ein Wicht,
Ein Messer das sticht,
fast jeden Tag dich,
Doch was interessiert es dich, 
es wundert mich,
Wenn du mich siehst, hau ab, sonst fick ich dein Gesicht 

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