Kaputt und erledigt, schon wieder ne durchzechte Nacht,
Sie war heftig, sie war lang und ich frage mich, was hat sie mir gebracht,
Der Schmerz ist noch da, nur noch stärker - hält er ewig?
Lässt sich durch Alk nicht betäuben, auch wenn sich im Kopf noch immer alles dreht,
Und ich sitze hier allein, und bin einsam und verlorn,
Fühl mich mies, ausgelutscht, gerade nicht wie neu geboren,
Diese innerliche Leere breitet sich aus und verdrängt,
Das letzte bisschen Hoffnung, das man sonst anderen schenkt,
Und diese quälenden Fragen, sie zermattern mein Gehirn,
Warum bin ich der dich bin, warum macht auch "sich ändern" keinen Sinn,
Ich habs probiert, ich habs versucht und mein Bestes getan,
Um zu erreichen, was ich will, doch weder Gott noch Teufel haben je Erbarmen,
Mit mir und meiner Seele, sie ist eine jammervolle
Samstag, 21. November 2009
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4 Kommentare:
Du sprichst sicher nicht nur mir, sondern auch vielen anderen nahezu aus der Seele.
Dieses Gefühl doch allein zu sein nach einer durchgefeierten Nacht...ich finde es furchtbar, wenn ich dann nachts alleine nach Hause muss und niemanden mehr habe, an dessen Schulter ich mich lehnen in wessen Arm ich mich kuscheln kann.
Ich bin süchtig nach extremem Rausch in all seiner Form..Alkoholrausch,der Rausch durch Hormonausschüttung beim Sex....das sind Dinge, von denen ich nicht genug kriege und sie am liebsten immer möchte...nicht zuletzt auch zur Ablenkung als Flucht vor dem Alltag und den unschönen Gedanken, den dieser mit sich bringt.
Im Rauschzustand kann man sowas vergessen und sich auf sich selbst besinnen...das tut gut!
Die nächste Party steht bei mir dann wieder nächste Woche Donnerstag im Turock in Essen an...bin schon gespannt drauf, was dieser Abend für mich bringt.
Danke für das schöne Gedicht und: Kopf hoch...jeder neue Gang ins ungewisse und jede lange Nacht ist die potentielle Chance, welche dein Leben schlagartig verbessern kann! Deshalb lass dich nicht hängen.
Gruß,
Franka
Hey,
Ich glaube kaum, dass du das hier nochmal liest, aber ich möchte trotzdem noch (sehr sehr) nachträglich antworten :D und vor allen Dingen sehr bedanken!
Irgendwie ist der Text ironischerweise aktueller denn vermutet.
Ich habe diesen Blog vollkommen vergessen und viele meiner Texte sind schon so alt und zur Schulzeit geschrieben. Natürlich heißt das nicht, dass sie deswegen unbedingt an Aktualität oder Wert dadurch verlieren. Z.B. weil ein Freund, den man kennt, seitdem man 6 Jahre alt ist, Probleme hat, die einen selber mitnehmen, weil man schwer helfen kann.
Ich habe seit ca. einem Jahr auch keine neuen mehr verfasst, aber ich habe das eigentlich immer (schon als Kind) sehr gerne gemacht - ich mag Herausforderungen und seine Gedanken in reimender Lyrik zu verfassen, ist in gewisser Weise (jedenfalls für mich) eine Herausforderung - mit Ergebnis.
Jedenfalls, du hast Recht: Jede Nacht, und sei sie noch so abgefuckt, bringt auch ihre Chancen. Und die habe ich jetzt wieder...und diesmal werde ich sie noch mehr nutzen, als ich bisher schon getan habe.
Mit einer Sache hatte ich in dem Gedicht nämlich Unrecht: "Sich Ändern macht keinen Sinn". Das ist Quatsch. Es kommt darauf an WIE man sich ändert. Dieses "Sich ändern" generell als etwas sinnloses Betrachten ist einfach faktisch nicht haltbar. Vielleicht ändert "sich ändern" nicht KOMPLETT alles und grundlegend perfekt und man kann sich auch in die falsche Richtung ändern; aber man selber weiß es ja, oder zumindest hat jeder Mensch eine Ahnung davon, ob es in die richtige Richtung ging.
Und wenn ich 3 Jahre zurückblicke, kann ich für mich selber sagen, und das entspricht der objektiven Wahrheit, dass ich viel in meinem Leben zum Positiven hin geändert habe: Ich bin nicht mehr das übertriebene Arschloch wie ich damals vor der dreizehnten war. Ich habe einen Bereich gefunden, der, mich mit ihm auseinader zu setzen, fordert und mir auch liegt. Es ist wohl auch irgendwie einfach "mein Ding". Und, wofür ich wohl am meisten dankbar bin: Ich kenne jetzt Leute, die ich sehr mag und schätze.
Und meine zwei besten Kollegen, wie auch andere Kollegen, aus meiner alten Heimat stehen auch immer noch in engem Kontakt zu mir; was manchmal gut ist; aber eben auch nicht so gut. - so wie es generell ist, wenn man jmd an einen ran lässt, emotional gesehen. Das können Freunde, Familie, aber auch eine speziellere Person sein.
Jedenfalls, du hast Recht: Jede Nacht, und sei sie noch so abgefuckt, bringt auch ihre Chancen. Und die habe ich jetzt wieder...und diesmal werde ich sie noch mehr nutzen, als ich bisher schon getan habe.
Mit einer Sache hatte ich in dem Gedicht nämlich Unrecht: "Sich Ändern macht keinen Sinn". Das ist Quatsch. Es kommt darauf an WIE man sich ändert. Dieses "Sich ändern" generell als etwas sinnloses Betrachten ist einfach faktisch nicht haltbar. Vielleicht ändert "sich ändern" nicht KOMPLETT alles und grundlegend perfekt und man kann sich auch in die falsche Richtung ändern; aber man selber weiß es ja, oder zumindest hat jeder Mensch eine Ahnung davon, ob es in die richtige Richtung ging.
Und wenn ich 3 Jahre zurückblicke, kann ich für mich selber sagen, und das entspricht der objektiven Wahrheit, dass ich viel in meinem Leben zum Positiven hin geändert habe: Ich bin nicht mehr das übertriebene Arschloch wie ich damals vor der dreizehnten war. Ich habe einen Bereich gefunden, der, mich mit ihm auseinader zu setzen, fordert und mir auch liegt. Es ist wohl auch irgendwie einfach "mein Ding". Und, wofür ich wohl am meisten dankbar bin: Ich kenne jetzt Leute, die ich sehr mag und schätze.
Und meine zwei besten Kollegen, wie auch andere Kollegen, aus meiner alten Heimat stehen auch immer noch in engem Kontakt zu mir; was manchmal gut ist; aber eben auch nicht so gut. - so wie es generell ist, wenn man jmd an einen ran lässt, emotional gesehen. Das können Freunde, Familie, aber auch eine speziellere Person sein.
Was ich abschließend einfach damit ausdrücken möchte: Ich ziehe hier einen Schlussstrich! Ich weiß für mich, dass ich zum einen einen richtigen Weg (und vielleicht sogar DEN richtigen Weg) eingeschlagen habe, und zum anderen habe ich mich auf diesem Weg dahingehend verändert, ein besserer Mensch zu sein. Was fehlt ist, dass ich immer noch Altlasten habe, die mich belasten. Aber die lege ich ab jetzt konsequent (und so bin ich) Stück für Stück ab.
Ich höre auf mit Exzessen. Ich habe bereits aufgehört mir Zeugs einzuschmeißen. Ich habe aufgehört zu rauchen. Ich habe sogar meinen Kaffekonsum reduziert ^^. Ich lasse viele Dinge sein, die ich früher gemacht hätte, die es aber zu tun nicht schlau ist. Und an diesen Erfolg erinnere ich mich gerne in komischen Zeiten. Daran kann man sich auch festhalten.
Eigentlich bin ich auch ein starker Mensch, weil ich durchziehe, was ich angefangen habe. Und das gilt für alles. Das kann z war auch gleichzeitig eine Schwäche sein; aber naja, vielleicht habe ich sogar schon einiges erreicht, zumindest hätte ich (und eigentlich auch alle anderen) nie erwartet, dass ich überhaupt was erreiche. Aber ich kanns. Und ich tus. Und ich werde es auch immer tun.
In diesem Sinne bedanke ich mich sehr sehr sehr für deinen Kommentar, ich weiß ich habe jetzt einiges "geschwafelt", aber es hat mir meine Augen zum wiederholten Male geöffnet. Nur diesmal endgültiger: Ich will mich weiterhin zum Guten weiterentwickeln. Und ich bin grade dabei es zu tun! Danke!
LG,
ExIdiot
P.S.: Vielleicht finde ich auch wieder die Zeit zu schreiben. Wird bestimmt auch hin und wieder was depri mäßiges sein, aber das macht ja nichts :) (sobald ich rauskrieg, wie man sich hier verflucht nochmal wieder einloggt^^)
Was ich abschließend einfach damit ausdrücken möchte: Ich ziehe hier einen Schlussstrich! Ich weiß für mich, dass ich zum einen einen richtigen Weg (und vielleicht sogar DEN richtigen Weg) eingeschlagen habe, und zum anderen habe ich mich auf diesem Weg dahingehend verändert, ein besserer Mensch zu sein. Was fehlt ist, dass ich immer noch Altlasten habe, die mich belasten. Aber die lege ich ab jetzt konsequent (und so bin ich) Stück für Stück ab.
Ich höre auf mit Exzessen. Ich habe bereits aufgehört mir Zeugs einzuschmeißen. Ich habe aufgehört zu rauchen. Ich habe sogar meinen Kaffekonsum reduziert ^^. Ich lasse viele Dinge sein, die ich früher gemacht hätte, die es aber zu tun nicht schlau ist. Und an diesen Erfolg erinnere ich mich gerne in komischen Zeiten. Daran kann man sich auch festhalten.
Eigentlich bin ich auch ein starker Mensch, weil ich durchziehe, was ich angefangen habe. Und das gilt für alles. Das kann z war auch gleichzeitig eine Schwäche sein; aber naja, vielleicht habe ich sogar schon einiges erreicht, zumindest hätte ich (und eigentlich auch alle anderen) nie erwartet, dass ich überhaupt was erreiche. Aber ich kanns. Und ich tus. Und ich werde es auch immer tun.
In diesem Sinne bedanke ich mich sehr sehr sehr für deinen Kommentar, ich weiß ich habe jetzt einiges "geschwafelt", aber es hat mir meine Augen zum wiederholten Male geöffnet. Nur diesmal endgültiger: Ich will mich weiterhin zum Guten weiterentwickeln. Und ich bin grade dabei es zu tun! Danke!
LG,
ExIdiot
P.S.: Vielleicht finde ich auch wieder die Zeit zu schreiben. Wird bestimmt auch hin und wieder was depri mäßiges sein, aber das macht ja nichts :) (sobald ich rauskrieg, wie man sich hier verflucht nochmal wieder einloggt^^)
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